Vitalstoffe

Vitalstoffe sind Stoffe, die unserem Körper helfen, wichtige Funktionen optimal durchführen zu können. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Aminosäuren und Fettsäuren.

Vitamine sind essentielle organische Substanzen, die fast alle Prozesse in unserem Körper regulieren. Sie werden dem menschlichen Organismus zum Teil als sogenannte Provitamine – als Vorstufen der Vitamine – zugeführt und dann entsprechend den körperlichen Bedürfnissen in Vitamine umgewandelt.

Mineralstoffe sind unabdingbare Mikronährstoffe und müssen dem Körper täglich in größeren Mengen von über 100 mg zugeführt werden. Eine optimale Versorgung mit Mineralstoffen ist lebenswichtig, denn als chemische Pumpen unseres Körpers regulieren sie wichtige Austauschfunktionen.

Die Bezeichnung Mineralstoffe umfasst sowohl Mineralien als auch Spurenelemente, denn Spurenelemente sind nichts anderes als Mineralien. Stoffe, die aufgrund ihres Atomgewichts im weiteren Verlauf des Periodensystems platziert sind, werden Spurenelemente genannt.

Enzyme sind hochkomplexe Eiweißkörper und dienen als Katalysatoren bei vielen Stoffwechselvorgängen, die in unserem Körper ständig tausendfach ablaufen. Sie bewirken beispielsweise, dass Mineralien mit Vitaminen funktionieren und kooperieren können.

Historisch gesehen, sind Enzyme seit Jahrhunderten bei fast allen Völkern im Einsatz und haben seit Jahrzehnten einen festen Platz in der Wundheilung. In der Nahrungsmittelerzeugung kommen sie für die Herstellung von Brot, Käse, Getränken wie Met oder Bier zum Einsatz.

Aminosäuren sind in etwa 20 verschiedenen Formen bekannt, die alle dazu dienen, körpereigene Proteine und Peptidhormone herzustellen. Neun dieser 20 Aminosäuren können nicht durch unseren Körper umgebaut werden. Diese essentiellen Aminosäuren sind Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Fettsäuren spielen für unseren Körper eine ebenso wichtige Rolle wie Mineralstoffe, Vitamine, Enzyme und Aminosäuren: Fettsäuren werden in zwei Richtungen unterschieden, und zwar einerseits gesättigte und ungesättigte sowie andererseits nach ihrer Struktur: Lang-, mittel- und kurzkettige Fettsäuren werden oft bei Blutuntersuchungen bestimmt.